EXPO 1964 New York

Im Zusammenhang mit dieser Weltausstellung gab es einige Differenzen mit dem Bureau International des Expositions. Bereits 1962 hatte eine Weltausstellung in Seatle stattgefunden und das B.I.E. akzeptierte nicht, dass der Veranstalter dort wieder eine Weltausstellung organisieren wollte. Das Ergebnis war, dass die meisten Aussteller sich aus kommerziellen Gründen lieber an der Ausstellung in Seatle beteiligten. Das führte dazu, dass sich in New York 1964 überwiegend Schwellenländer aus Asien präsentierten. Die Weltausstellung 1964 hatte kein besonderes Motto und stellte den technischen Fortschritt in den Vordergrund.

Während in New York die Weltausstellung statt fand, wurde im Herbst 1964 auf der Welser Herbstmesse in Österreich dem Publikum das Farbfernsehen präsentiert und für die Öffentlichkeit frei gegeben. Auf FS2 Oberösterreich wurde das gesamte Messe-Fernsehprogramm in Farbe ausgestrahlt.

Wurden in den ersten Jahren die Sendungen allgemein nur teilweise bzw. stundenweise in Farbe übertragen, ist es bereits seit den 80er Jahren zu einer Selbstverständlichkeit geworden, Farbfernsehen zu empfangen. Die Entwicklung vom analogen Empfang mit Hilfe von Antennen verlief über die Einführung des Kabelfernsehens und den Satellitenschüsseln in den 90er Jahren hin zur Digitalisierung des Fernsehens.

Die ersten Farbfernsehempfänger waren mit Röhren ausgestattet, heute hat die Elektronik Einzug gehalten und das Aussehen der Empfänger komplett verändert. Von wenigen Zentimetern Bildfläche auf einem Handy bis hin zu meterhoher Leinwandgröße in wahrer Heimkinoqualität kann heute Fernsehprogramm empfangen werden. Standen in den 60er Jahren in der Regel nur die Fernsehprogramme der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten zur Wahl, steht einem weltweiten Fernsehkonsum über den digitalen sowie dem Internet-Empfang nichts im Wege.